Bredl, Sigismund

Sigismund Bredl

Sigismund Bredl OCist

Zisterzienser des Stiftes Hohenfurt

* 15. Dez. 1862 Strážný, Böhmen
03. März 1950 Zwettl-Niederösterreich

Sigismund Bredl, Taufname Alois, wurde 1862 in Kunžvart (Kuschwarda, dem heutigen Strážný) in Böhmen geboren, als Sohn des Wirtschaftsbesitzers Franz Bredl und seiner Frau Marianna geb. Binder.

1881 in das Zisterzienserstift Hohenfurt in Böhmen eingetreten, legte 1885 die feierliche Profess ab und wurde im selben Jahr in Budweis zum Priester geweiht. Er war Pfarradministrator in Groß Umlowitz (Omlenice), und von 1904 bis zur Vertreibung 1947 in Maria Trost in Brünnl (Dobrá Voda) und Gratzen (Nové Hrady).

Nach der Aufhebung des Klosters Hohenfurt durch die Kommunisten kam er in das niederösterreichische Stift Zwettl, wo er am 3. März 1950 starb und drei Tage später von Abt Tecelin Jaksch begraben wurde. Von ihm stammen mehrere ordenshistorische Beiträge.

gge, Dez. 2017


Daten:

Prof.: 15. Aug. 1885; Sac.: 25. Okt. 1885.

Werke:

Das Collegium St. Bernardi in Prag, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens, Bd. 13 (1892), S. 493–503 und Bd. 14 (1893), S. 53–60, 212–221 · Die Superioren und Rectoren des St. Bernards-Colleg's vom Jahre 1662 bis 1785, in: ibidem 15 (1894), S. 90–94 · Cistercienser-Professoren im erzbischöflichen Seminare zu Prag, in: ibidem, Bd. 15 (1894), S. 297–306 · Eine Jubiläumsfeier im ehemaligen Cistercienserstifte Saar, in: ibidem, Bd. 15 (1894), S. 623–635 · Martin <von Cochem>: Der große Myrrhengarten des bitteren Leidens. Neu bearbeitet für’s christliche Volk von Sigismund Bredl. Winterberg [u.a.]: Steinbrenner, 1893, 1911, 1926, 1935 · Jubilejní slavnost v bývalém cisterciáckém klášteře ve Žďáře (v r. 1735). Brno: Cerito, 1992.

Normdaten:

GND: 1022490176 · BEACON-Findbuch

Zitierempfehlung: Bredl, Sigismund, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 30.08.2023, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Bredl,_Sigismund

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