Johannes Buschmann
Abt der Zisterzienserabtei Heisterbach 1597–1628
† 4. Mai 1628 Hürth-Burbach
Johannes Buschmann aus Düren (Marcoduranus) war von 1597[1] bis zu seinem Tod 1628 31 Jahre lang Abt der Zisterzienserabtei Heisterbach. Er ließ die im Truchsessischen Krieg (1583–1588) durch marodierende Truppen zerstörten Abteigebäude wiederherstellen. Die Instandsetzung der Kirche zog sich noch bis 1659 hin.
Am 25. August 1625 weihte Abt Johannes im Zisterzienserinnenkloster Blatzheim den Hochaltar und einen Nebenaltar der Klosterkirche. Er starb am 4. Mai 1628 auf einer Reise im Zisterzienserinnenkloster Burbach (Marienborn), wo er auch begraben wurde (neben dem Hohen Altar unter dem Sarg). Zu seinem Nachfolger wurde Franz Schaeffer gewählt, der ihm im Kapitelsaal ein Epitaph errichten ließ.
gge, Nov. 2025
- ↑ Bei Buschmanns Wahl 1597 waren Kommissare des Herzogs Johann Wilhelm I. von Jülich-Kleve-Berg († 1609) anwesend. Als diese Abt Buschmann zur Ernennung eines Koadjutors veranlassten, verbot der Himmeroder Vaterabt und Wahlleiter Ambrosius Schneidt Heisterbach, in Zukunft fürstliche Kommissare bei den Wahlen anzuhören oder zuzulassen. Vgl. Schneider, Ambrosius: Die Cistercienserabtei Himmerod von der Renaissance bis zur Auflösung 1511–1802. Köln: Wienand, 1976, S. 39.
Daten:
Abbas: el. 23. Sep. 1597.Literatur:
Memorienbuch der Abtei Heisterbach · Schmitz, Ferdinand: Urkundenbuch der Abtei Heisterbach (= Urkundenbücher der geistlichen Stiftungen des Niederrheins 2), Bonn 1908, S. 28f.Vorlage:Page.name: BUSCHMANN, Johannes OCist – Biographia Cisterciensis
