Anna Maria Schmitmann
Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Himmelpforten in Ense 1722–1727
* 1661
† 1727
Anna Maria Schmitmann (Schmittmann) aus Menden, geboren 1661, eingekleidet in der Zisterzienserinnenabtei Himmelpforten 1674, Profess 1678, entstammte einer kurkölnischen Beamtenfamilie, von der mehrere Töchter seit dem 17. Jahrhundert als Konventualinnen in Himmelpforten begegnen.
Sie war Organistin, wurde 1684 Magistra Scholarum (Schulmeisterin) und 1694 zugleich auch Magistra Conversarum (Konversenmeisterin), »in welchen Ambteren sie ungemeinen fleiss auff ihrer anbefohlenen seelenheil gewendet und großen geistlichen nutzen geschafft hatt«. Die Schule gab sie nach 27 Jahren ab, als sie 1711 zur Subpriorin berufen wurde, das Amt für die Laienschwestern behielt sie bei, auch als sie 1716 zur Priorin aufstieg; 1722 wählte man sie zur Äbtissin; gestorben 1727.
gge, Mai 2025
Daten:
Vest.: 1674; Prof.: 1678; Abbatissa: el. 1722.Literatur:
Leidinger, Paul: Die Abtei Himmelpforten zwischen Reformation und Säkularisation. Zur Verfassungsgeschichte eines westfälischen Zisterzienserinnenklosters, in: Westfälische Zeitschrift - Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde 121 (1971), S. 283–349, hier: S. 290, 321.Vorlage:Page.name: SCHMITMANN, Anna Maria OCist (1661–1727) – Biographia Cisterciensis
